Geschichten von Leuten, die niemand hört: Schlaflos und sprachlos

Orit Zadikovich erzählt von der Nacht vom 8.-9. August, wobei es ihr schwer fällt sich zusammenzureissen. Sie spricht Vielen aus dem Herzen, vor allem Müttern.

 

„Es war eine schreckliche Nacht!

Wir hatten sechs Alarme…

…und sehr viel lauten Lärm…

…und jetzt…. sorry…..

Pause

…wir hatten Nachricht erhalten….

Pause

…niemand wurde verletzt, aber….

Pause

…es war furchterrregend.

Und dann erhielten wir Anweisung, nicht nach draußen zu gehen,

…alles ist geschlossen,

die Kinder sind nicht bei mir, weil sie bei ihrem Vater sind. Wir sind nicht zusammen, wir sind geschieden,

…und ich bin allein und es war eine fürchterliche Nacht!

Pause

Am Meisten Angst habe ich davor, dass es wieder Krieg gibt,

…weil mein Sohn in der Armee ist,

…und ich will nicht, dass er da rein geht – rein, nach Gaza….“

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Am nächsten Morgen bahauptete die Hamas man wäre zu einer Einigung über eine Waffenruhe gekommen.

Das hat sie jedoch nicht davon abgehalten weiter Feuer-Drachen, Ballons mit Sprengkörpern uws. nach Israel zu schicken.

Es brennt weiter. Nichts ändert sich.

Am Abend randalierten einige Tausende an der Grenze, warfen Mollotov Coktails, schleuderten Steine und nutzten alle anderen bekannten Kampfmittel.

Die Waffen lässt die Hamas nicht ruhen. Sie haben nur vorübergehend den Raketenbeschuß eingestellt. Bis zum nächste Mal, wenn die Hamas wieder genügend aufgerüstet hat um eine Nacht lang mit Raketen zu ballern. Dann wird Orit und und alle im Süden Israels lebenden wieder eine schlaflose Nacht voll Schrecken verbringen.

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Raketenangriff auf den Süden Israels

Mehr als 150 Raketen wurden seit gestern Abend vom Gazastreifen aus auf den Süden Israels abgeschossen. Die israelische Armee reagierte mit zahlreichen Angriffen auf Ziele der Hamas im Gazastreifen.

Israel Heute: Raketenangriff auf den Süden Israels

Süddeutsche Zeitung – Eskalation entlang des Gazastreifens

Ich poste das hier heute, denn ich habe das Gefuehl die Stille der Medien ueber das, was um Gaza passiert wird bald vorbei sein. Naemlich dann, wenn Isreal dem terroristischen Verhalten der Hamas ein Ende zu machen versucht.

Ich habe das Gefuehl im Sueden Israels hat man langsam die Nase voll davon in Kriegszustand zu leben. Seit Monaten gibt es dort keine Ruhe.

Am Tag fliegen Drachen und Ballons und die ganze Umgebung brennt. In den Naechten schlaeft man schlecht, denn es koennte Raketenwarnung geben.

Alle paar Tage ist es wieder so weit, die Sirenen heulen. Wie lange kann man so leben ?

Aber so lange wie keine Palestinenser getoetet werden bleiben die Zeitungen uninteressiert.

Also wenn Ihr demnaechst wieder ueber Krieg um Gaza in den Medien hoert, dann eronnert Euch daran, dass er schon vor Langem begonnen hat.

 

 

Das israelische „Grundgesetz: Israel als Nationalstaat des jüdischen Volkes“ in deutscher Übersetzung

Israel wurde als Staat der Juden gegründet, das bestätigt nun auch das Gesetzt.
Der Amerikanische Jura Professor und Experte in internationalem Recht Eugene Konterovich hat in einer ausführlichen Analyse den Wortlaut des neuen Gesetzes untersucht und festgestellt, dass es in vieler Hinsicht liberaler ist als die, der sieben Europäischen Staaten. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte seines Artikel in The Wall Street Journal (den man leider nur lesen kann, wenn man diese aboniert hat). gibt’s hier: http://www.israellycool.com/2018/07/20/cutting-through-the-hysteria-surrounding-israels-nation-state-law/

 

Ich danke Tapfer im Nirgemdwo, der das Gesetz ins Deutsche uebersetzt hat.

Tapfer im Nirgendwo

Heute war wieder ein hysterischer Tag im deutschen Medienwald, denn es ging um das neue in Israel am 19. Juli 2018 verabschiedete „Grundgesetzes: Israel als Nationalstaat des jüdischen Volkes“.

In jeder deutschen Nachricht, die ich dazu las und hörte, fand ich eine Menge Meinung und noch mehr Kommentare. Einige Berichterstatter faselten sogar von Apartheid und Rassismus. In keinem deutschen Leitmedium fand ich jedoch eine Übersetzung des Gesetzes. Komisch.

Ich habe das Gesetz daher selbst übersetzt und schon während der Übersetzung wurde mir klar, warum das Gesetz von so vielen deutschen Medien in seinem Wortlaut den Leserinnen und Leser nicht präsentiert wurde. Die Hysterie ist nämlich absolut nicht haltbar, sobald man das Gesetz gelesen hat.

Tapfer im Nirgendwo präsentiert daher nun eine deutsche Übersetzung des vollständigen Gesetzestextes:

Grundgesetz: Israel als Nationalstaat des jüdischen Volkes

1. Grundprinzipien

A. Das Land Israel ist die historische Heimat des jüdischen Volkes, in dem der Staat…

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Terror-Kondome

 

Dieses Video ist knapp zwei Wochen alt. Inzwischen zählen wir über 1000 Brände und 1200 Hektar Plantagen, Felder und Wälder zerstört.

Die Proportionen werden vielleciht klar, wenn man sich vor Augen hält, dass es sich dabei um eine Fläche in der Größe von über 850 Fußballfeldern handelt.

 

Es sind nicht nur Drachen, sondern hauptsächlich Ballons, die herüber gesendet werden. Diese sind effektiver.

Hamas scheut aber auch vor anderen „Transportmittlen“ für ihre Mollis nicht zurück. Oft hengen sie einfach ein brennendes Stück Kohle oder ein mit brennbaren Chemikalien vollgesaugtes Stück Stoff daran.

Aufgeblasenen Kondome sind dabei am populärsten.

Aber warum Bollons oder Kondome verschwenden, wenn man auch Vögeln die Sprengkörper an die Beine binden kann. Dann verbrennen sie eben lebendig!

 

Kostbare Bienenfarms mussten ebenfalls dem skruellosen Ökologischen Terror zum Opfer fallen.

 

Ich könnte noch zahllose Videos und Bilder dieser Art hier posten. So geht es jetzt bereits seit mehr als vier Monaten, Tag und Nacht, jede Stunde, jede Minute. Irgendwo brennt es immer. Sobald ein Feuer gelöscht ist, entfachen shon zwei weitere.

In diesem Moment, da ich diesem Text schreibe brennt es in Israel und die Feuerleute sind dabei Brände zu bekämpfen.  In diesem Moment, da ihr diesen Text lest brennt es in Israel. Und wenn Du ihn morgen wieder liest brennt es in Israel.

 

Geschichten von Leuten, die niemand hört: Wie Muslime Ramadan mit dem Staat Israel feierten

Vor lauter Aufregung fand sich Qanta Ahmed viel zu früh an der Haustür der Villa in dem wohlhabenden Vorort von Washington. Sie war nicht die Einzige. Vor dem Eingang wartete schon ein Herr, den sie nahliegenderweise für einen Israeli hielt. Dieser Fehler sollte ihr im Laufe des Abends noch oft unterlaufen. Das ist, was die Medizinprofessorin und Kolumnistin als Erstes in ihrem Gastartikel bei der Times of Israel feststellte: wie schwer es war die Nationalität der Anwesenden zu erkennen und sie einer Religion genau zuzuordnen.

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Disproportionate use of innovation

Ever since I finished reading ‚Sapiens, a brief history of humankind‘ a month ago, I am bookless.

Yuval Harari’s book had been incredibly inspiring. It gave me enormous food for thought and incentive for discussions with friends and colleagues.

In my search for the next awesome piece to read and get inspired, I came across some recommendations that blew my mind in a different way.

It’s hard to believe that I could get so excited about technology. But then, it isn’t so much the technology that did it, but the thinking behind it. The level of resourceful creativity, which the human mind is capable of, is dazzling. The results that come of it, when people are determined, are fascinating.

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Geld für Lügen

Ob die New York Times das wohl berichten wird?

nachtgespraechblog

Der Führer der Hamas, Yahya Sinwar, soll einer Familie aus Gaza eine Summe von 8000 Shekeln (2000 Euro) gezahlt haben, damit diese lügen würde, ihr Baby sei an den Folgen des Einatmens von Tränengas gestorben, das von israelischen Soldaten während der Unruhen am Grenzzaun zum Gazastreifen eingesetzt worden war. Tatsächlich starb das Baby an einer Bluterkrankung, wie sich später herausstellte.

Dies geht aus einer Anklageschrift der Staatsanwaltschaft am Bezirksgericht von Beersheva gegen ein Mitglied der al-Aqsa Brigaden der Fatach hervor. Die Anklage richtet sich gegen den 20 Jahre alten Mahmud Omar aus Gaza, der während der Unruhen am Grenzzaun festgenommen worden war, als er zusammen mit weiteren Mitgliedern der Brigade dabei war, das Tor eines der Übergänge zu beschädigen.

Während der Unruhen soll Omar einen Anruf seiner Mutter bekommen haben, die ihm erzählte, dass seine Nichte, das Baby Leila al-Ghandour, gestorben sei. Als er nach Hause kam, so die Anklage…

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