Ein etwas anderer Nachruf auf Peres

abseits vom mainstream - heplev

Ulrich W. Sahm (direkt vom Autor)

Schimon Peres war nicht nur der „unverbesserliche Optimist“ und der Träger des Friedensnobelpreises zusammen mit Jitzhak Rabin und Jassir Arafat. Erwähnt wird stets, dass Peres der „Vater der israelischen Atombombe“ sei. Tatsächlich hat er mit französischer Hilfe die „Textilfabrik“ bei Dimona errichtet – wie Staatsgründer David Ben Gurion den Atomreaktor bezeichnete.

Vergessen ist, dass Peres ein politischer Falke war und deshalb als „Vater der Siedlungspolitik“ in die Geschichte eingehen sollte. Er hat die hochqualifizierte israelische Militärindustrie aus dem Boden gestampft, heute einer der Motoren der Wirtschaft. Aus ihr ist die erfolgreiche Start-up Industrie hervorgegangen.

Im Ausland weniger bekannt war sein politischer Kunstgriff, die Inflationsrate von über 400% zu bändigen. So hatte er Israels Wirtschaft vor ihrem Untergang bewahrt. Seine politischen Niederlagen in seiner langen Karriere hatte er teilweise selber verschuldet. Er verlor 1996 die Wahlen an Benjamin Netanjahu wegen einem verfehlten Bombardement im libanesischen…

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