Fröhliches Neujahr – Kalendergeschichten

abseits vom mainstream - heplev

Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 2. Oktober 2016

Neujahr ist in diesem Jahr ein doppeltes Fest. Während die Juden ihr „Rosch Haschana“ begehen, den „Kopf des Jahres“, feiern die Moslems zeitgleich mit der Hijra den ersten Monat Muharram des islamischen Mondjahres.

Während bei den Juden ein Fischkopf auf dem Festteller liegt und Apfelschreiben in Honig getunkt werden, damit es ein „süßes Jahr“ werden möge, genießen die Moslems Ashura oder den „Pudding des Noah“ mit mindestens sieben Zutaten, darunter Körnern, Hülsenfrüchten, getrockneten oder frischen Früchten, Salz und Honig. Darüber werden Rosenwasser, Sesam, Nüsse und Granatapfelkerne geschüttet.

Die Christen begehen ihr Neujahr bekanntlich an Silvester, zufällig acht Tage nach der Geburt Jesu am 24. Dezember. Gemäß jüdischem Brauch wird ein neugeborener Junge am 8. Tag beschnitten. Dann erst, durch die „Aufnahme in den Bund Abrahams“ und seiner Namensnennung, wird er zum „Menschen“.

Im Altertum gab es keine allgemeine „Zeitrechnung“. Gezählt wurden die Jahre…

Ursprünglichen Post anzeigen 528 weitere Wörter

Advertisements

2 Gedanken zu “Fröhliches Neujahr – Kalendergeschichten

  1. Liebe Ruth, anlässlich der hohen Feiertage, auch wenn sie z.T. schon vorbei sind, möchte ich Dir herzlich danken für Deine nachdenkliche und lebendige Berichterstattung. Ich freue mich immer, wenn ich eine „Benachrichtigung“ bekomme Anne

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s