Der multikulturelle Weihnachtsmann

Richtig Weihnachtsstimmung gibt es bei uns nicht. Ehrlich gesagt hat es mir nie wirklich gefehlt. Was ich vermisse ist das Skifahren, denn als Kind gehörte das für mich immer zu Weihnachten dazu. Aber auch das ist schon lange her. Heute ist es für mich Backzeit. Das Einzige, was mich über viele Jahre an Weihnachten erinnert hatte waren die selbstgebackenen Weihnachtskekse, die meine Mutter jedes Jahr geschickt hatte, so lange sie noch am Leben war. Jetzt backen wir selber und füllen unser Haus mit angenehmen Gerüchen und Lichtern. In Israel feiert man Hanukkah im Winter. Es ist vor allem für Kinder ein wunderschönes Fest mit vielen Kerzen, mit Liedern und Leckereien.

Weiterlesen Der multikulturelle Weihnachtsmann

Von gealterten kleinen Prinzen und Dirigentinnen

Lobgesang

Musik ist gut für die Seele, am besten live. Je mehr, desto besser.
Letzten Monat ließ ich mich von einem Konzert mit Chor und Orchester verwöhnen. In der Henry Crown Halle des Jerusalem Theaters war der Stuttgarter Chor Laudamus Te beim Jerusalemer Oratorio Chor zu Gast. Gemeinsam mit dem Symphonieorchester gaben Sie Mendelsohn zum Besten, den 42. Psalm und Symphonie Nr. 2 „Lobgesang“. Es müssen insgesamt wohl etwa 150 Sänger gewesen sein, die sich auf der Bühne hinter dem Orchester drängten. Die Darbietung war davon nicht beeinträchtigt. Wer dem Konzert in der Liveübertragung im Radio folgte, dem war das natürlich sowieso egal. Ich saß in der dritten Reihe und hatte das Privileg von dort aus die Violinistinnen und Dirigentinnen aus erster Nähe zu beobachten.

Weiterlesen Von gealterten kleinen Prinzen und Dirigentinnen