Sonntagsspazieren auf Israelisch

In Israel ist es natürlich der Samstag, an dem man traditionell spazieren geht oder -fährt. Wenn der Wetterbericht die ganze Woche lang schönes Wetter ansagt, dann sucht sich der Israeli ein schönes Plätzchen für ein Picknick am Wochenende. Das macht jeder auf seine Weise.

Der vergangene Samstag sollte so ein sonniger Wintersamstag werden, an dem es die Menschen aus den Häusern zieht. Auch wir machten uns mit dem neuen Moped um acht Uhr morgens auf den Weg. Auf der leeren Schnellstraße ging es bis nach Beth Schemesch und von dort an auf kleineren Landstraßen gen Süden, wo jetzt alles grün ist. Die Landstraßen waren schon etwas mehr befahren, hauptsächlich von Motorradfahrern und die kleineren Straßen von Fahrradfahrern. Teilweise sind sie in Gruppen unterwegs, so wie auch wir es planten.

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Schweigen ist keine Pflicht

Nicht nur am Holocaust Gedenktag gibt es in Israel eine Schweigeminute. Es ist eine sehr eindringliche und ausdrucksstarke Art dem Gedenken einen gebuehrenden Platz im Leben der Gemeinschaft und eines jeden Einzelnen zu verleihen. Morgen ist Israelischer Unabhaengigkeitstag. Einen Tag zuvor gedenkt man den Gefallenen in allen Kriegen und der Terroropfer. Auch an diesem Tag heulen die Sirenen und das hektische Leben stoppt, als haette jemand die Pause Taste gedrueckt.

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