Wenn steigende Drachen auch Feuer speien…

…dann bezahlen Natur und Menschen einen hohen Preis!

Im Februar dieses Jahres nahm ich Euch mit auf eine unserer ersten Wochenend- Spazierfahrten in diesem Jahr. Wir fuhren mit einer netten kleinen Moped- und Motorradgruppe in den Süden und genossen das erste Grün des Frühlings, der noch nicht einmal begonnen hatte. Erinnert ihr Euch?

Im Naturschutzgebiet von Be’eri suchten wir Mohnblumen. In dieser Gegend blühen ganze Felder von Mohn und tunken die Landschaft in Rot. Man muss jedoch das richtige Wochenende erwischen, denn die Pracht ist schnell vorbei. Der Mohn blüht nur etwa zwei Wochen.

Das war uns leider nicht ganz gelungen. Wir waren noch etwas früh. Am folgenden Wochenende regnete es und der verfrühte Frühling war abgebrochen.

Aber warum erzähle ich Euch das?

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Sunrise over Jerusalem

While I am walking my dog in the wake of a new day, the sun rises over Jerusalem.

What a way to start the day!

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Von Vorne anfangen…

Ein paar Zahlen zum brennenden Israel: Um die 100 000 Menschen evakuiert.
Etwa 630 Brandstätten verteilt über das ganze Land über 5 Tage. Geschätzte 560 Wohnungen zerstört. Vermutlich 180 Verletzte, davon nur eine Person schwer. Keine Toten.

Das ist schon beachtlich. Die Arbeit, die hier von der Feuerwehr geleistet worden ist, sowie von anderen Hilfskräften, inklusive vor allem Armee und Polizei, finde ich schon bewundernswert. Nicht zuletzt die Bevölkerung selber kann ich nur bestaunen. Die Besonnenheit und Aufmerksamkeit mit der in dieser Ausnahmesituation gehandelt wurde, trug erheblich dazu bei, dass Menschen unversehrt blieben.

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Der Poltergeist ist ins Netz gegangen

Die Straße ist leer und dunkel. Nur die Scheinwerfer meines Kleinwagens strahlen auf den Asphalt der kurvigen Waldstraße und schweifen gelegentlich über die nächtlich schwarzen Bäume. Sie fangen kurz ein vorbei huschendes Tier ein, ich trete erschreckt auf die Bremse, vielleicht war es  ein Schakal, vielleicht ein Stachelschwein. Mein Herz klopft. Der Wald lichtet sich auf einer Seite des Berges als ich mich Har Adar nähere. Dünne Wolken schleichen schnell dicht über dem Boden entlang und verschwinden zwischen den Bäumen auf der anderen Straßenseite.

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Entschwundenes Abenteuer Eilat

Jedes Jahr fahren wir ein paar Tage nach Eilat – die südlichste Stadt Israels und die einzige Israelische Stadt am roten Meer. Sie ist eine pure Urlaubsstadt, die fast ausschließlich vom Tourismus lebt. Als solche hat sie viel zu bieten: Alle denkbaren Sorten von Wassersport, einschließlich Tauchkurse, Schwimmen mit Delphinen und Unterwasser-Observatorium. Riesige Hotels umzingeln den dürftigen Küstenstreifen zwischen Jordanien und Ägypten. Zwischendrin Vergnügungsparks für alle Altersklassen, Einkaufszentren und Markenläden, Souvenirbuden, Restaurants, Bars, Eisdielen, Pizzerias usw usw. Von einer ständigen Lichtershow aus grellen Werbebeleuchtungen und flimmernden Riesenbildschirmen angespornt kann man sich hier dem totalen Konsum hingeben. Damit man sich dessen nicht zu sehr bewusst wird, dröhnt und hämmert aufputschende Musik aus allen Richtungen.

All das interessiert uns wenig. Wir kommen, um uns auszuruhen. Uns gefallen das Meer und der Kontrast zu der violett-braunen bis goldenen Wüste. Etwas weiter draußen, kurz vor der Grenze zum heute ägyptischen Sinai sitzen wir am Strand und schauen den Tauchern zu, wie sie sich in die blaue Tiefe begeben um die fantastische Welt der Korallenriffe zu erkunden. Von Zeit zu Zeit tauchen auch wir mit Taucherbrille und Schnorchel unter die Oberfläche und werden kurzfristig Teil der zauberhaft lebendigen Unterwasserwelt.

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