Das traurige Geheimnis des muslimischen Putzers

Ich war vom Heulen einer Krankenwagensirene aufgewacht. Während ich duschte, glaubte ich eine weitere zu hören. Jetzt, als ich meinen Morgenkaffee schlürfte, hörte ich schon wieder eine.

Ich lauschte noch eine Weile nachdem es still geworden war, konnte aber nichts Außergewöhnliches wahrnehmen. Es hatte keinen Knall gegeben, nirgends waren Rauchschwaden und niemand gab Anweisungen über Lautsprecher oder Megafon. Trotzdem war es höchst beunruhigend.

Ich schnappte meinen Autoschlüssel und machte mich auf zur Arbeit. Die Straße hinauf zum Kreisel und dann in Richtung Ortstor. Als ich über die Holperschwellen durch die Schranke fuhr, hörte ich wieder Sirenen. Es war jedoch kein Krankenwagen; auch keine Polizei und keine Feuerwehr. Einige Limousinen brausten, von Armeefahrzeugen begleitet, auf unseren Ort zu und passierten die Schranke.

Irgendetwas musste passiert sein, in unserem friedlichen Dorf. Ich suchte einen Sender im Radio, aber es dauerte eine Weile, bis die aktuellen Nachrichten gebracht wurden. Ich erinnere mich heute nicht mehr, woher ich es als Erstes erfahren hatte.

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Der Krieg der Anderen

„Wie kommt es, dass wir noch keine Anweisungen bekommen haben, die Bunker und Sicherheitsräume bereit zu machen?“ Frage ich am frühen Abend und nur wenige Minuten später ruft Nuun von der Terrasse: „Jetzt steht es auf Y-Net“! Der Webseite der israelischen Zeitung zufolge werden Bunker in den Golanhöhen geöffnet. „Wird es Krieg geben?“

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Von Vorne anfangen…

Ein paar Zahlen zum brennenden Israel: Um die 100 000 Menschen evakuiert.
Etwa 630 Brandstätten verteilt über das ganze Land über 5 Tage. Geschätzte 560 Wohnungen zerstört. Vermutlich 180 Verletzte, davon nur eine Person schwer. Keine Toten.

Das ist schon beachtlich. Die Arbeit, die hier von der Feuerwehr geleistet worden ist, sowie von anderen Hilfskräften, inklusive vor allem Armee und Polizei, finde ich schon bewundernswert. Nicht zuletzt die Bevölkerung selber kann ich nur bestaunen. Die Besonnenheit und Aufmerksamkeit mit der in dieser Ausnahmesituation gehandelt wurde, trug erheblich dazu bei, dass Menschen unversehrt blieben.

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