Geschichten von Leuten, die niemand hört: Wie Muslime Ramadan mit dem Staat Israel feierten

Vor lauter Aufregung fand sich Qanta Ahmed viel zu früh an der Haustür der Villa in dem wohlhabenden Vorort von Washington. Sie war nicht die Einzige. Vor dem Eingang wartete schon ein Herr, den sie nahliegenderweise für einen Israeli hielt. Dieser Fehler sollte ihr im Laufe des Abends noch oft unterlaufen. Das ist, was die Medizinprofessorin und Kolumnistin als Erstes in ihrem Gastartikel bei der Times of Israel feststellte: wie schwer es war die Nationalität der Anwesenden zu erkennen und sie einer Religion genau zuzuordnen.

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Mitten in Tel Aviv 2

Mitten in Tel Aviv, lediglich 200 Meter von dem Seerosenteich, dessen Bild ich vor kurzem hier gepostet hatte, dort begann der Ramadan für Israel mit 4 Ermordeten und mindestens 17 Verletzten.

Zwei in Anzüge gekleidete, junge Männer saßen im Restaurant der bekannten israelischen Pralinen- und Schokolade-Edelmarke Max Brenner, schlürften ihre heiße Schokolade oder schlemmerten ihren Schokoladen-Fudge, bevor sie aufstanden und mit selbstgebastelten Schusswaffen von einem Gast zum nächsten gingen und sie rücklings abknallten. Sie ballerten bis ihnen die Munition ausging, schmissen die Waffen zur Seite und rannten. Hinter sich ließen sie Leichen, Verletzte und Hysterie, Angst und Schreien, Blut und Entsetzen, Schock und Chaos. Ihren ersten Fastentag, haben die beiden Anhänger der Religion des Friedens mit feiner Schokolade und mehrfachem Mord beendet.

In Gaza werden heute mehr Süßigkeiten verteilt, zur Feier der Toten und des Terrors. Und mir kommt das Kotzen!

Wie Fasten zum Feiern wird und was Feuer damit zu tun hat

Drei Impressionen während des Ramadans um Jerusalem – Teil 3

Unsere Gastgeber sind ein wenig enttäuscht, als wir uns „schon“ um 23:00 Uhr verabschieden. Die Familien sitzen bis ein oder zwei Uhr morgens zusammen, die Kinder rennen von Hof zu Hof und spielen mal hier und mal dort. Auf den Straßen fahren größere Kinder mit Fahrrädern herum,  Jugendliche sitzen an Ecken oder laufen irgendwo hin, hören Musik und lachen. Plötzlich

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Was Ich über die Zwiespälte einer jungen arabischen Israelin lernte

Drei  Impressionen während des Ramadans um Jerusalem – Teil 2

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Die Atmosphäre bei unseren Arabischen Freunden in Jabel Mukaber ist heiter und eigentlich locker. Es ist der Familie wichtig Offenheit zu zeigen und ich nehme ihnen die Liberalität ab. Ich fühle mich willkommen und umsorgt.

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Drei Impressionen während des Ramadans um Jerusalem – Teil 1 Gastfreundschaft

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Freitagabend ist für die Familie reserviert. Alle treffen sich bei der Oma und essen ein gemeinsames Mahl. An einem Freitag im Juni erschien ein Überraschungsgast. Bevor wir uns an den Tisch setzten kam einer der Arbeiter meines Lebenspartners zu Besuch. Ich nenne ihn hier einfach Ismail. Er arbeitet schon weit vielen Jahren für Nun (so kürze ich hier liebevoll den Namen meines Partners ab) und kennt die Familie. In der Hand hielt er einen großen Teller mit Kataief – süße, mit Käse gefüllte Teigtaschen, die seine Frau zubereitet hatte. Sie sorgten für einige Aufregung, da sie wirklich lecker waren. Bevor er sich wieder verabschiedete lud er Nun und natürlich auch mich für Sonntagabend ein. Der Ramadan hatte gerade begonnen und jeden Abend gab es bei ihnen ein großes Essen.

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