Frohe Weihnachten aus Israel

Weihnachten am Strand von Tel Aviv. Diese Weihnachtsmännchen und -frauchen brauchen keine Masken, der Bart bereitet genügend Schutz.

Wie Ihr seht, lässt der Winter auf sich warten. Vielleicht hofft auch er, dass das kommende Jahr gesünder wird.

Aber 2020 brachte für Israel auch positive Entwicklungen. Normalisierungsvereinbarungen mit vier arabischen Staaten – die Arabischen Emirate, Sudan, Bahrain, Marokko – das hätte vor einem Jahr niemand erwartet.

Derweil in Deutschland:

(auf Facebook gefunden – ein bisschen Spaß muss sein).

Frohe Weihnachten also, und einen gesunden Rutsch in ein gesundes, neues Jahr!

Multi-Kulti am Strand von Tel Aviv

An den Stränden von Israel sieht man oft interessante Bilder. Vor vier Jahren erzählte ich hier in ‚Burkini und Schwimmflügel‘ über einen kleinen Strand, etwas außerhalb von Eilat.

Kürzlich beschrieb der Fotograph Dan Lazar die Vielfalt des Charles Core Strandes südlich von Tel Aviv in dem kurzen Artikel ‚Stadt-Oase‘.

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Burkini und Schwimmflügel

Als ich zum ersten Mal einen Burkini sah wusste ich nicht, ob ich lachen oder den Kopf schütteln sollte. Da man aber beides aus Respekt vor anderen Kulturen nicht tut, riss ich mich zusammen. Es war auch gar nicht so sehr der Burkini, denn mit dem hatte ich mich schnell angefreundet, sondern dass, was sich drumherum abspielte. Ich senkte also schmunzelnd den Kopf und beobachtete das bizarr amüsante Schauspiel über den Rand meiner Sonnenbrille hinweg.

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Entschwundenes Abenteuer Eilat

Jedes Jahr fahren wir ein paar Tage nach Eilat – die südlichste Stadt Israels und die einzige Israelische Stadt am roten Meer. Sie ist eine pure Urlaubsstadt, die fast ausschließlich vom Tourismus lebt. Als solche hat sie viel zu bieten: Alle denkbaren Sorten von Wassersport, einschließlich Tauchkurse, Schwimmen mit Delphinen und Unterwasser-Observatorium. Riesige Hotels umzingeln den dürftigen Küstenstreifen zwischen Jordanien und Ägypten. Zwischendrin Vergnügungsparks für alle Altersklassen, Einkaufszentren und Markenläden, Souvenirbuden, Restaurants, Bars, Eisdielen, Pizzerias usw usw. Von einer ständigen Lichtershow aus grellen Werbebeleuchtungen und flimmernden Riesenbildschirmen angespornt kann man sich hier dem totalen Konsum hingeben. Damit man sich dessen nicht zu sehr bewusst wird, dröhnt und hämmert aufputschende Musik aus allen Richtungen.

All das interessiert uns wenig. Wir kommen, um uns auszuruhen. Uns gefallen das Meer und der Kontrast zu der violett-braunen bis goldenen Wüste. Etwas weiter draußen, kurz vor der Grenze zum heute ägyptischen Sinai sitzen wir am Strand und schauen den Tauchern zu, wie sie sich in die blaue Tiefe begeben um die fantastische Welt der Korallenriffe zu erkunden. Von Zeit zu Zeit tauchen auch wir mit Taucherbrille und Schnorchel unter die Oberfläche und werden kurzfristig Teil der zauberhaft lebendigen Unterwasserwelt.

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