Paralell Universes

My office is not directly in Bnei Brak, but on the border to Ramat Gan, one of the more affluent areas north of Tel Aviv. Where these two merge is where I move around. The area is somewhat surrealistic.

Jabotinsky Street, the place I get off the bus and find myself in a forest of donation boxes (see previous post) is loud, crowded and dirty. There must be about 50 different bus lines going along this route, which leads out of Tel Aviv into the towns on the north-eastern side of the city. The street is aligned with shops, mainly outlets and stock sales, bakeries or coffee shops. One of the street lanes is ripped open. They are putting down the infrastructure for a light train. Huge construction equipment is moving around behind long fences of sheet metal, contribution to the noise. There are people everywhere and unfortunately their garbage piles up in several locations on the side of the pavement.

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Differences

Bnei Brak is a different story. O.k. let me rephrase that: it is yet another cultural experience in Israel.

The way it looks here is different from any other place I have come to know in Israel. The amazing thing is that considering the size of this tiny country you would expect it to look pretty much the same everywhere. I am not talking about the landscape or the view, but the urban character. Jerusalem and Tel Aviv are worlds apart, yet less than an hours drive separates them. The towns in the northern part have their own flair and so do the ones in the desert areas. Eilat is a story in its own. And now I am discovering that there is still more.

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Der multikulturelle Weihnachtsmann

Richtig Weihnachtsstimmung gibt es bei uns nicht. Ehrlich gesagt hat es mir nie wirklich gefehlt. Was ich vermisse ist das Skifahren, denn als Kind gehörte das für mich immer zu Weihnachten dazu. Aber auch das ist schon lange her. Heute ist es für mich Backzeit. Das Einzige, was mich über viele Jahre an Weihnachten erinnert hatte waren die selbstgebackenen Weihnachtskekse, die meine Mutter jedes Jahr geschickt hatte, so lange sie noch am Leben war. Jetzt backen wir selber und füllen unser Haus mit angenehmen Gerüchen und Lichtern. In Israel feiert man Hanukkah im Winter. Es ist vor allem für Kinder ein wunderschönes Fest mit vielen Kerzen, mit Liedern und Leckereien.

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Stiller Tag, heiliger Tag

Solch enorme Ruhe kann es einzig und allein an Yom Kippur in Israel geben.

Es beginnt am frühen Nachmittag, wenn die Büros geschlossen werden und mit ihnen Klimaanlagen, Kaffeemaschinen, Drucker usw. zur Ruhe kommen. Fabriken schließen für eine Nacht und einen Tag die Türen, nachdem Stanzen, Plastik-Injektoren, Fließbänder und jegliche Maschinen abgeschaltet wurden. In Hi-Tech Firmen erschwarzen die Bildschirme, die Forschungslabors bleiben ungenutzt. Die Einkaufszentren leeren sich, im Markt werden die Jalousien heruntergezogen. Am Hafen liegen die Schiffe, Kräne und die Gabelstapler in den Lagerräumen still. Die Gepäckbänder am Flughafen bleiben stehen, das letzte Flugzeug ist schon gelandet, und kein Flugzeug startet mehr, die Duty-Free Läden schalten die Lichter aus. Der letzte Zug fährt in den Bahnhof ein, dann stellen auch Busse und Taxifahrer ihren Dienst ein. Die Menschen begeben sich nach Hause. Selbst die privaten Autos bleiben bis zum folgenden Abend in Garagen und auf Parkplätzen. Es herrscht Stille.

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Burkini und Schwimmflügel

Als ich zum ersten Mal einen Burkini sah wusste ich nicht, ob ich lachen oder den Kopf schütteln sollte. Da man aber beides aus Respekt vor anderen Kulturen nicht tut, riss ich mich zusammen. Es war auch gar nicht so sehr der Burkini, denn mit dem hatte ich mich schnell angefreundet, sondern dass, was sich drumherum abspielte. Ich senkte also schmunzelnd den Kopf und beobachtete das bizarr amüsante Schauspiel über den Rand meiner Sonnenbrille hinweg.

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Stolz in Jerusalem

Die Hündin Nala schaut aufgeregt vom Balkon des Zimmers in der Studenten-WG. Was da unten wohl los ist? Wie spannend, die vielen Menschen, die da gemeinsam laufen, singen und trommeln, manche tanzen sogar. Sie halten Schilder und Plakate hoch, schwängen Fahnen in Regenbogenfarben, einige sind verrückt gekleidet. Alles ist sehr farbenfroh und fröhlich.

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Jeder malt sich seine Welt

Es war ein angenehmer Flug nach Hause. Die Lufthansamaschine von Frankfurt nach Tel Aviv war nicht voll besetzt. Die blonde Flugbegleiterin würzte unseren Aufenthalt an Board mit ihrem pikanten Sinn für Humor. Sie hatte ganz offensichtlich Spaß an ihrer Arbeit und wollte auch mit den Fluggästen ihren Spaß haben.

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