Terror-Kondome

 

Dieses Video ist knapp zwei Wochen alt. Inzwischen zählen wir über 1000 Brände und 1200 Hektar Plantagen, Felder und Wälder zerstört.

Die Proportionen werden vielleciht klar, wenn man sich vor Augen hält, dass es sich dabei um eine Fläche in der Größe von über 850 Fußballfeldern handelt.

 

Es sind nicht nur Drachen, sondern hauptsächlich Ballons, die herüber gesendet werden. Diese sind effektiver.

Hamas scheut aber auch vor anderen „Transportmittlen“ für ihre Mollis nicht zurück. Oft hengen sie einfach ein brennendes Stück Kohle oder ein mit brennbaren Chemikalien vollgesaugtes Stück Stoff daran.

Aufgeblasenen Kondome sind dabei am populärsten.

Aber warum Bollons oder Kondome verschwenden, wenn man auch Vögeln die Sprengkörper an die Beine binden kann. Dann verbrennen sie eben lebendig!

 

Kostbare Bienenfarms mussten ebenfalls dem skruellosen Ökologischen Terror zum Opfer fallen.

 

Ich könnte noch zahllose Videos und Bilder dieser Art hier posten. So geht es jetzt bereits seit mehr als vier Monaten, Tag und Nacht, jede Stunde, jede Minute. Irgendwo brennt es immer. Sobald ein Feuer gelöscht ist, entfachen shon zwei weitere.

In diesem Moment, da ich diesem Text schreibe brennt es in Israel und die Feuerleute sind dabei Brände zu bekämpfen.  In diesem Moment, da ihr diesen Text lest brennt es in Israel. Und wenn Du ihn morgen wieder liest brennt es in Israel.

 

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Geschichten von Leuten, die niemand hört: Wie Muslime Ramadan mit dem Staat Israel feierten

Vor lauter Aufregung fand sich Qanta Ahmed viel zu früh an der Haustür der Villa in dem wohlhabenden Vorort von Washington. Sie war nicht die Einzige. Vor dem Eingang wartete schon ein Herr, den sie nahliegenderweise für einen Israeli hielt. Dieser Fehler sollte ihr im Laufe des Abends noch oft unterlaufen. Das ist, was die Medizinprofessorin und Kolumnistin als Erstes in ihrem Gastartikel bei der Times of Israel feststellte: wie schwer es war die Nationalität der Anwesenden zu erkennen und sie einer Religion genau zuzuordnen.

Es war für die aus Britannien stammende Muslima das erste Mal, dass sie der Einladung des israelischen Botschafters in Washington folgen konnte. Ron Dermer und seine Frau laden bereits das fünfte Jahr zum Iftar, dem Abschluss Mahl des Ramadans ein. Diesen Brauch haben sie von Dermers Vorgänger übernommen.

Für Prof Ahmed sollte es das bedeutendste Event des diesjährigen Ramadan Fastens werden.

Der Herr, mit dem sie schon am Eingang ins Gespräch gekommen war, war zu ihrem Erstaunen kein Israeli, sondern der kurdische Journalist Rahim Rashida. Ein aufregender Anfang des Abends, da sie erst vor Kurzem selber aus Kurdistan zurückgekehrt war. Aber es sollte keinesfalls die Einzige spannende Begegnung bleiben.

Genau genommen befasst sich der Artikel von Ahmed hauptsächlich mit der Vielfältigkeit der Menschen, die sie an diesem Abend traf und kennenlernte. Sie beschreibt die Wärme der Multiglaubensrichtungen, Multinationalität und Multikultur, von denen sie sich umarmt fühlte, sobald sie das Innere des Hauses betrat als so kennzeichnend, dass sie sich sofort nach Israel versetzt fühlte.

Wie in Israel, einem Land, das sie bereits 10 Mal in den letzten vier Jahren besucht hatte, sei es ihr nicht möglich gewesen die Muslime, Christen und Juden zu unterscheiden und als solche zu identifizieren. Man grüßte sich mit einem Lächeln und einem freundlichen Schalom oder Salam und stellte sich einander vor, während man seine Religionszugehörigkeit preisgab.

Ahmed beschreibt es als eine wundervoll akzeptierende Atmosphäre, genauso, wie sie das in Israel erlebt habe. Nach ihren Worten spiegelt es die wahre Natur des Staates Israel wieder, die Heimat und das Herz aller großen monotheistischen Glaubensrichtungen, die es irgendwie schaffen offen zu sein für beides, die Säkularen und die Religiösen.

Eine der ersten Gäste, deren Bekanntschaft die Autorin machte, war eine Frau, die ihr wegen ihrer besonderen Ausstrahlungskraft auffiel. Sie war die Büro-Chefin des israelischen Nachrichtensenders i24 news und musste daher mit Sicherheit israelisch und Jüdin sein. Das erschien Ahmed geradezu selbstverständlich. Der Anschein blieb, bis sie den Namen der Dame erfuhr und herausfand, dass es sich um eine Muslima mit saudi-arabischer und algerischer Herkunft handelt. Wie kommt eine solche Frau zu einem solchen Job?

Diese Frage blieb unbeantwortet. Die Damen hatten genügend andere interessante Themen zu besprechen.

Obwohl es eine gemischte Gemeinschaft von Gästen war und durchaus nicht alle das Ramadan Fasten einhielten, wurden weder Getränke noch Snacks angeboten, bis es an der Zeit war, das Fasten zu brechen.

Ahmed bemerkt mehr als einmal in ihrem Text, wie sehr sie diesen natürlichen Ausdruck des gegenseitigen Respekts schätzte. Für mich scheint es in diesem Fall selbstverständlich. Schließlich war der Anlass zum Event religiösen Ursprungs und so ist es nur recht die dazugehörigen religiösen Bräuche zu respektieren, auch wenn der Gastgeber selbst nicht Muslim ist.

Gerührt beschreibt Ahmed in den nächsten Zeilen sehr deutlich, mit welcher Mühe die Gastgeber den Gläubigen ein angemessenes Gebet möglich machten. Noch mehr bewegte sie das pluralistische Ambiente in dem provisorisch extra für diesen Anlass eingerichteten Gebetszimmer, das sich entfaltete, als Muslime unterschiedlicher Richtungen inmitten anderer Religionen und Kulturen beten konnten. Und all das im Haus eines hochrangigen israelischen Staatsbeamten.

Die einzige andere Frau, die außer ihr an den Gebeten teilnahm, war die Gattin eines afrikanischen Botschafters. Zwei vollkommen unterschiedliche Damen aus vollkommen unterschiedlichen Kulturen mit einem total unterschiedlichen Leben.

Die Menschen, mit denen Ahmed im Haus des Israelis zusammenkam, waren hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Militär, Wirtschaft aus allen Ecken der Welt. Immer und immer wieder betont sie in ihrem Artikel die Tatsache, dass es ihr unmöglich war, vom Anschein her zu bestimmen, zu welcher Religion jemand gehörte oder in welchen Bereich er oder sie einzuordnen sei. In ihren Worten war es ein echtes Erleben von wahrem Pluralismus.

Manche der Anwesenden waren ihr bekannt, wie zum Beispiel die Freundin und Kollegin Raheel Reza. Sie ist eine muslimische Menschenrechtlerin aus Kanada, Gründerin und Leiterin der Organisation Muslims Facing Tomorrow. Diese kämpft gegen Islamismus und Antisemitismus, welche ihren Erfahrungen nach oft Hand in Hand gehen.

Die Aktivistin stellte ihr einen interessanten Herrn vor. Es handelte sich um einen australischen schiitischen Kleriker in elegantem Gewand. Für Qanta Ahmed war es das erste Mal, dass sie einen schiitischen Gelehrten traf und sie beschreibt es als eine Entdeckung, die ihre Welt erweiterte.

Mit einem General der israelischen Armee besprach sie die Philosophie der Peschmerga, die gegen die ISIS und die Türkei kämpfenden kurdischen Milizen. Erst vor Kurzem hatte sie mit diesen Zeit in einem ihrer Lager verbracht. Die Frauen in der Peschmerga und die in der israelischen Armee haben einiges gemeinsam, waren sich der General und Ahmed einig. Auch in anderen Gebieten konnten sie Parallelen erkennen und Ahmed hoffte, der General würde es ihr ermöglich, auch einmal die israelische Armee von innen zu erleben.

Ausführlich berichtet Ahmed weiter von der Ansprache des israelischen Gastgebers, Botschafter Dermer. Er sprach vom israelischen Bestreben eines friedlichen Zusammenlebens in Israel als jüdischen pluralistischen Staat. Er sprach von erfolgreichen Muslimen an der israelischen Technion Universität und Ahmed selber fügt ihre eigenen Erfahrungen hinzu und unterstreicht die enorme Unterstützung, die die Technion ihren muslimischen Studenten und Fakultätsmitgliedern bietet.

Sie beschließt ihren Artikel mit den Worten:
Dieser mächtige Geist Israels schließt meinen Ramadan und sendet einen bleibenden Duft der Hoffnung und der Möglichkeit um die Welt, dass Israel uns nicht nur zeigt, wie Muslime und Juden in der jüdischen Nation zusammenleben, sondern auch, wie die Welt außerhalb Israel wahrlich einmal werden könnte.

Hier der volle Artikel von Qanta A. Ahmed in The Times Of Israel.

Disproportionate use of innovation

Ever since I finished reading ‚Sapiens, a brief history of humankind‘ a month ago, I am bookless.

Yuval Harari’s book had been incredibly inspiring. It gave me enormous food for thought and incentive for discussions with friends and colleagues.

In my search for the next awesome piece to read and get inspired, I came across some recommendations that blew my mind in a different way.

It’s hard to believe that I could get so excited about technology. But then, it isn’t so much the technology that did it, but the thinking behind it. The level of resourceful creativity, which the human mind is capable of, is dazzling. The results that come of it, when people are determined, are fascinating.

Using discarded dialyzers to filter contaminated water and turn it into drinking water makes me go „WOW!“ It’s a simple solution that solves a severe global problem and eliminates another one at the same time.

Here’s what NUF does: The company takes discarded artificial kidneys, sterilizes them and reassembles them. That’s all. Artificial kidneys or dialyzers are sophisticated blood filters, cleaning the blood of harmful chemicals. These are used once and then discarded. There are 125 Million of these devices ditched yearly in the world.

By recycling them the problem of waste is solved as a byproduct of providing clean water in regions where there is none.

A university professor from the faculty of medicine at Tel Aviv University, Israel came up with this terrific idea. He filed a patent for his invention and approached an entrepreneur with experience in water technologies. The project went on its way.

A simple pump with only one dialyzer can purify 50 to 200 liters of water in just one hour! The recycled method costs a fraction of an equivalent completely new equipment. I can only begin to imagine the impact the system can have in countless areas of life.

It can be used for agriculture, industry and public health. Even in private gardening or pools can the device be put to work. The recycled filters can ensure healthier conditions for life and change life expectancy for people in Africa and other regions suffering from water shortage. View the website of NUF.

I stumbled upon this in a book recommendation on israel21c, the website of an NGO focusing on technology, innovation and other good news from Israel. The featured book is: “Solution Nation – One country is disproportionately responding to the world’s most intractable problems” by David Wanetick.

If you think this sounds vain, then you probably need to read the book, or at least this introduction, featuring only 10 of the 62 incredible technologies covered in the book. The focus is on inventions aimed at improving and saving lives. The solutions offered by the Israeli companies address critical health issues, water supply, environmental pollution, fire safety and more.

Another recent book that discusses some of Israel’s main technologic achievements is “Thou shalt innovate” by Avi Jorisch. The focus of this book – from what I understand – is more on the philosophy and thinking behind the innovative spirit that is particularly strong in Israel. Jorisch presents some of the more famous israeli technologies like Drip Irrigation, Iron Dome and ReWalk and more. Read a short review.

Here are two additional recent innovations, I find mind-boggling.

Senecio addresses the challenge of mosquitos as disease carriers. I had no idea how huge the problem is and how many people die each year from diseases that are transferred by the insects. The method they use is not new. Sterile male mosquitos are released in an area where infected mosquitos are spreading disease.

„What’s so amazing about this,“ You ask? So did I. Well, Senecio has developed a fully automated technology to disperse the fragile insects by plane. I only understood how amazing this is when I realized what the challenges are and what difference it makes.

First of all, it is possible to reach areas that can’t be reached by vehicles and the covered area is much larger. Secondly, the number of insects that can be released is significantly higher. But, at what speed can the plane fly without harming the tiny mosquitos? How does one make sure to release just the right number? How can they be packed, so that the right number is released at the correct frequency?

The company has solved all these and more and increased efficiency of the method to stop the spreading of disease and save lives.

Another invention that got me excited enables people with missing limbs to use a smart device. It took someone who experienced not being able to use one of his limbs following an injury suffered during his military service in Israel to be passionate enough. The hardship Aryeh Katz endured during his recovery drove him to search for a solution.

Together with his wife, an industrial designer, the electric engineer developed a bracelet, which functions as a cursor for computers and smartphones. They founded the start-up company 6Degrees.

The bracelet enables adults and children with a variety of disabilities to use computers, tablets, and smartphones or any device with Bluetooth capabilities.

Reading these stories made me feel hopeful.

Wie lehrt man Kinder Frieden?

Der Ramadan ist zu Ende.
Am Freitag nahmen Muslime in der ganzen Welt das Iftar, das Abschlussmahl, ein. Die Muslima Qanta A.Ahmed war zu diesem Anlass im Haus des israelischen Botschafters in Washington eingeladen und traf dort äußerst interessante Leute.
Im Gaza-Umland sind weitere Hunderte Hektar Landwirtschaft niedergebrannt. Israelische Kinder versuchen auf kreative Weise mit der Situation fertig zu werden und den Optimismus nicht zu verlieren.
In Ramallah wird eine seltene Demonstration zerstreut, die sich gegen die Sanktionen der  palästinensischen Autonomiebehörde in Gaza richtete.
Ansonsten schaut man WM. Langsam verschwindet alles in einer Art WM-Nebel. Obwohl an diesem Wochenende so viel passiert ist, redet man morgens im Büro über Messis missglückten Elfmeter.

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Geschichten, von Leuten, die niemand hört: Muhammad Zoabi

Muhammad Zoabi ist ein muslimischer Israeli aus Nazareth. In diesem Video erzählt er über seine Erfahrungen in israelischen Schulen und das Zusammenleben von Muslimen, Christen und Juden.

Geschichten, von Leuten, die niemand hört:  23 Tage ohne Mutter in Gaza

Es hat ihr die Sprache verschlagen. Ihre Geschichte und das, was in den 23 Tagen passiert ist, werden wir wohl nie erfahren. Nur Samah Abu Ghayyath selber, die Mutter der fünf Kinder, weiß es und sie redet nicht. Sie redet mit niemandem darüber.

Ist es Angst? Ist sie in Schock? Was hat sie zu verbergen? Es bleibt ein Rätsel.

Das Einzige, was man weiß, ist, dass sie von der Hamas in Haft genommen worder war, und 23 Tage lang festgehalten wurde. Ein Grund wurde ihr nicht mitgeteilt, sie bekam keinen Anwalt, oder die Möglichkeit mit einem zu sprechen, privates Handy und Computer wurden während dieser Zeit von der Hamas beschlagnahmt.

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Geschichten, von Leuten, die niemand hört: Organische Kosmetik unter Beschuss

 

„Schon wieder eine Absage! Eine Gruppe von 50 Frauen hat gerade angekündigt, dass sie nicht erscheinen werden. Es ist bereits die dritte Absage in diesem Monat und uns ist klar, dass es nicht die Letzte sein wird. Ich brauche sicher niemandem zu erklären, welch enormen finanziellen Schaden dies für uns bedeutet.“
So schrieb Esther Lachman in ihrem Facebook Post am 29. Mai.

Esther Lachman ist die Eignerin und Managerin einer außergewöhnlichen Boutique-Kosmetik-Firma namens Arugot. Seit 15 Jahren stellen sie 100 % natürliche Kosmetik her, die darüber hinaus zu 95 % aus organischen Zutaten besteht. Diese bauen sie und ihr Mann Itay selber an.

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