Das traurige Geheimnis des muslimischen Putzers

Ich war vom Heulen einer Krankenwagensirene aufgewacht. Während ich duschte, glaubte ich eine weitere zu hören. Jetzt, als ich meinen Morgenkaffee schlürfte, hörte ich schon wieder eine.

Ich lauschte noch eine Weile nachdem es still geworden war, konnte aber nichts Außergewöhnliches wahrnehmen. Es hatte keinen Knall gegeben, nirgends waren Rauchschwaden und niemand gab Anweisungen über Lautsprecher oder Megafon. Trotzdem war es höchst beunruhigend.

Ich schnappte meinen Autoschlüssel und machte mich auf zur Arbeit. Die Straße hinauf zum Kreisel und dann in Richtung Ortstor. Als ich über die Holperschwellen durch die Schranke fuhr, hörte ich wieder Sirenen. Es war jedoch kein Krankenwagen; auch keine Polizei und keine Feuerwehr. Einige Limousinen brausten, von Armeefahrzeugen begleitet, auf unseren Ort zu und passierten die Schranke.

Irgendetwas musste passiert sein, in unserem friedlichen Dorf. Ich suchte einen Sender im Radio, aber es dauerte eine Weile, bis die aktuellen Nachrichten gebracht wurden. Ich erinnere mich heute nicht mehr, woher ich es als Erstes erfahren hatte.

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Geschichten von Leuten, die niemand hört: Schlaflos und sprachlos

Orit Zadikovich erzählt von der Nacht vom 8.-9. August, wobei es ihr schwer fällt sich zusammenzureissen. Sie spricht Vielen aus dem Herzen, vor allem Müttern.

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Terror-Kondome

 

Dieses Video ist knapp zwei Wochen alt. Inzwischen zählen wir über 1000 Brände und 1200 Hektar Plantagen, Felder und Wälder zerstört.

Die Proportionen werden vielleciht klar, wenn man sich vor Augen hält, dass es sich dabei um eine Fläche in der Größe von über 850 Fußballfeldern handelt.

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Wie lehrt man Kinder Frieden?

Der Ramadan ist zu Ende.
Am Freitag nahmen Muslime in der ganzen Welt das Iftar, das Abschlussmahl, ein. Die Muslima Qanta A.Ahmed war zu diesem Anlass im Haus des israelischen Botschafters in Washington eingeladen und traf dort äußerst interessante Leute.
Im Gaza-Umland sind weitere Hunderte Hektar Landwirtschaft niedergebrannt. Israelische Kinder versuchen auf kreative Weise mit der Situation fertig zu werden und den Optimismus nicht zu verlieren.
In Ramallah wird eine seltene Demonstration zerstreut, die sich gegen die Sanktionen der  palästinensischen Autonomiebehörde in Gaza richtete.
Ansonsten schaut man WM. Langsam verschwindet alles in einer Art WM-Nebel. Obwohl an diesem Wochenende so viel passiert ist, redet man morgens im Büro über Messis missglückten Elfmeter.

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Es lebe Palestina

Mein Facebook und Twitter waren voll mit Posts über die Geschehnisse in Gaza. Es war, als hätten all meine israelischen Freunde plötzlich das Bedürfnis der Welt unsere Seite der Geschichte zu zeigen. Sogar die ganz Linken auf der politischen Skala, die sonst nur Kritik an ihrem eigenen Land posten, veröffentlichten Bilder der gewaltsamen Angriffe auf die Grenze. Waren die Medien im Ausland so einseitig?

Der Welt Korrespondent schlendert ungehindert zwischen den brennenden Reifen und Steine schleudernden Demonstranten herum.

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Von Vorne anfangen…

Ein paar Zahlen zum brennenden Israel: Um die 100 000 Menschen evakuiert.
Etwa 630 Brandstätten verteilt über das ganze Land über 5 Tage. Geschätzte 560 Wohnungen zerstört. Vermutlich 180 Verletzte, davon nur eine Person schwer. Keine Toten.

Das ist schon beachtlich. Die Arbeit, die hier von der Feuerwehr geleistet worden ist, sowie von anderen Hilfskräften, inklusive vor allem Armee und Polizei, finde ich schon bewundernswert. Nicht zuletzt die Bevölkerung selber kann ich nur bestaunen. Die Besonnenheit und Aufmerksamkeit mit der in dieser Ausnahmesituation gehandelt wurde, trug erheblich dazu bei, dass Menschen unversehrt blieben.

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Stolz in Jerusalem

Die Hündin Nala schaut aufgeregt vom Balkon des Zimmers in der Studenten-WG. Was da unten wohl los ist? Wie spannend, die vielen Menschen, die da gemeinsam laufen, singen und trommeln, manche tanzen sogar. Sie halten Schilder und Plakate hoch, schwängen Fahnen in Regenbogenfarben, einige sind verrückt gekleidet. Alles ist sehr farbenfroh und fröhlich.

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