Wie Fasten zum Feiern wird und was Feuer damit zu tun hat

Drei Impressionen während des Ramadans um Jerusalem – Teil 3

Unsere Gastgeber sind ein wenig enttäuscht, als wir uns „schon“ um 23:00 Uhr verabschieden. Die Familien sitzen bis ein oder zwei Uhr morgens zusammen, die Kinder rennen von Hof zu Hof und spielen mal hier und mal dort. Auf den Straßen fahren größere Kinder mit Fahrrädern herum,  Jugendliche sitzen an Ecken oder laufen irgendwo hin, hören Musik und lachen. Plötzlich

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Was Ich über die Zwiespälte einer jungen arabischen Israelin lernte

Drei  Impressionen während des Ramadans um Jerusalem – Teil 2

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Die Atmosphäre bei unseren Arabischen Freunden in Jabel Mukaber ist heiter und eigentlich locker. Es ist der Familie wichtig Offenheit zu zeigen und ich nehme ihnen die Liberalität ab. Ich fühle mich willkommen und umsorgt.

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Drei Impressionen während des Ramadans um Jerusalem – Teil 1 Gastfreundschaft

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Freitagabend ist für die Familie reserviert. Alle treffen sich bei der Oma und essen ein gemeinsames Mahl. An einem Freitag im Juni erschien ein Überraschungsgast. Bevor wir uns an den Tisch setzten kam einer der Arbeiter meines Lebenspartners zu Besuch. Ich nenne ihn hier einfach Ismail. Er arbeitet schon weit vielen Jahren für Nun (so kürze ich hier liebevoll den Namen meines Partners ab) und kennt die Familie. In der Hand hielt er einen großen Teller mit Kataief – süße, mit Käse gefüllte Teigtaschen, die seine Frau zubereitet hatte. Sie sorgten für einige Aufregung, da sie wirklich lecker waren. Bevor er sich wieder verabschiedete lud er Nun und natürlich auch mich für Sonntagabend ein. Der Ramadan hatte gerade begonnen und jeden Abend gab es bei ihnen ein großes Essen.

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Was ist eigentlich normal hier?

Die Mittagssonne brennt mir auf den Kopf – endlich sommerliche Temperaturen! Ich schlendere gemütlich über das Deck – dort, wo einst die Eisenbahnschienen lagen – zwischen den verschiedenen Ständen mit Schmuck, Kunst, Spielsachen, Kleidung auf den Naturkostladen zu, um einen frisch gepressten Saft-Mix zu mir zu nehmen. Dann setze ich mich zwischen andere Freizeitler irgendwo auf eine Holzbank vor die temporäre Bühne, auf der am Abend sicherlich eine moderne Kabbalat Shabbat mit Live Musik gehalten wird. Vor Jahren war hier der Jerusalemer Bahnhof, heute ist das Gelände auf nostalgisch-sentimentale Art restauriert und bietet Genuss für Augen und Gaumen.

Dort warte ich auf Amy, eine Freundin aus den USA. Amy ist Journalistin.

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