Geschichten von Leuten, die niemand hört: Wie Muslime Ramadan mit dem Staat Israel feierten

Vor lauter Aufregung fand sich Qanta Ahmed viel zu früh an der Haustür der Villa in dem wohlhabenden Vorort von Washington. Sie war nicht die Einzige. Vor dem Eingang wartete schon ein Herr, den sie nahliegenderweise für einen Israeli hielt. Dieser Fehler sollte ihr im Laufe des Abends noch oft unterlaufen. Das ist, was die Medizinprofessorin und Kolumnistin als Erstes in ihrem Gastartikel bei der Times of Israel feststellte: wie schwer es war die Nationalität der Anwesenden zu erkennen und sie einer Religion genau zuzuordnen.

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Zum 9. November

Der 9. November 1989 war der Tag, an dem die Berliner Mauer fiel. An genau dem selben Datum, 51 Jahre vorher, ereignete sich in Deutschland was man normalerweise als „Kristallnacht“ bezeichnet – ein akkurater Name wäre „Pogrom Nacht“.

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Babies im Plastikkoffer und Eltern mit Monsterfratzen

Das Jahr ist 1991.

Meine Tochter war knapp ein Jahr alt, ich war gerade im Begriff mich von ihrem Vater zu trennen. Noch lebten wir als Familie gemeinsam in der kleinen Zweizimmerwohnung. Der Kibbutz hatte ihm bereits eine andere zugeteilt und war damit beschäftigt die Formalitäten unserer Trennung abzuwickeln.

Das Land hatte jedoch ganz andere Probleme. In Kuweit tobte der Golfkrieg und Israel war in den Schlamassel mit rein gezogen worden. Warum auch nicht? Wenn’s geht, immer auf die Juden! Die Scud-Raketen flogen bis in die Küstengebiete und manchmal auch darüber hinaus bis ins Mittelmeer. Sie richteten nicht allzu viel Schaden an, aber sorgten für Panik und fürchterlich viel Angst. Die größte Angst war, das die Sprengköpfe mit chemischen Substanzen versehen sein könnten, was für unser winziges Land absolut katastrophale Folgen gehabt hätte.

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